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Aktuelles

12.06.2017   Hoffbauer-Stiftung

Martin Luther - Der Poet. Die Gemeindelieder der Reformation

Segensklänge und Gedankengänge in der Inselkirche

Neue Lieder für die Gottesdienstgemeinde, um die ging es Martin Luther in zentraler Weise bei der Gestaltung des evangelischen Gottesdienstes. Er hat dafür die Musik als Gesang reformiert und so das evangelische Kirchenlied erfunden. Bis in die Wortwahl blüht seine Sprache auf:

Neue Lieder lassen sich ansingen, aussingen, besingen, daher singen, hinaussingen, hinuntersingen, mitsingen, nachsingen, übersingen, untersingen, vorsingen, zu singen und leider auch zersingen. Gemeindegesangbuch nannte er deshalb sein erstes geistliches Wittenberger Liederbuch von 1529.

So hat Luther Psalmen umgedichtet und vertont, altkirchliche Hymnen ins Deutsche übertragen, biblische Erzähllieder geschrieben und geistliche Kinderlieder verfasst. Letztere lagen ihm besonders am Herzen. Denn Kinder sind die Zukunft der Gemeinde. Auch deshalb setzte sich Luther für eine Liederschule von Kindheit an ein. Für jedes Kind sollte es zwar keine Flöte, aber die ordentliche Schulung im Liedgesang geben. »Kinder müssen singen und die Musica mit der ganzen Mathematica lernen.«

Pfarrer Johannes Lehnert wird in seinem Vortrag am 25. Juni um 16 Uhr den poetischen Moment in der Entwicklung Luthers beleuchten.

Wann: 25. Juni 2017, 16.00 Uhr

Wo: Inselkirche Hermannswerder

Unter dem Motto Zwischen Himmel und Havel lädt die Hoffbauer-Stiftung einmal im Monat zu Segensklängen und Gedankengängen in die Inselkirche Hermannswerder ein. Im musikalischen Gottesdienst am Nachmittag sitzen Spätaufsteher hellwach in der Kirchenbank und lassen sich von klugen Gedanken und schöner Musik inspirieren.


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