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Ilse Raetsch

Ilse Raetsch

* 1929 in Neu Hütten

Ob sie Malin heißt und Autorin ist? Auf alle Fälle lacht und tanzt sie gern. Vielleicht spielt sie ein Instrument und sicher singt sie gern. 

Worüber haben Sie heute schon gelacht?

Gelacht? Heute noch nicht. Aber ich lache gerne gemeinsam mit Menschen, wenn wir zum Beispiel darüber reden, wie es früher war.

Was brauchen Sie, um glücklich zu sein?

Essen!

Kindheit, Schule, Arbeitsleben: Woran erinnern Sie sich am liebsten?

An meine Arbeit. Ich habe in einer Fabrik für Schallplatten gearbeitet. Wir haben die Nummern kontrolliert, und ob alles stimmt und keine Schrammen drin sind.

Was prägte die Zeit Ihrer Jugend?

Wir sind damals von Zuhause weg, haben alles verloren.
Ich bin in Treuenbrietzen geboren. Heute bin ich aber sehr glücklich.

Haben Sie auch Enkelkinder?

Ich habe sogar Urenkel! Zwei sind älter als die Schüler hier, und zwei sind jünger.

Was ist Ihre Botschaft an die Jugend?

Dass man immer fleißig sein soll. Immer lächeln und immer freundlich sein.

Was ist Ihnen in Ihrem Leben heute wichtig?

Gesundheit ist wichtig. Ich bin leider vor ein paar Jahren umgefallen.
Nette Mitmenschen sind mir auch sehr wichtig, dass man Menschen hat, die einem helfen.

Wie alt sind Sie denn?

87.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich dann wünschen?

Die ganze Zeit Freude haben.

Worauf sind Sie stolz in Ihrem Leben?

Auf meine Enkel und Urenkel bin ich stolz.

Sternstunden der Technik ...

Was soll das denn heißen? * Kinder lachen *
Die Waschmaschine war schon eine gute Erfindung. Ohne kann man ja gar nichts machen.
Fernsehen ist mir heute dagegen nicht so wichtig.

Mögen Sie die Natur?

Ja, ich bin gerne draußen und früher war ich gerne am Meer.

Wohnen Sie hier alleine?

Nein, ich teile mir das Zimmer mit meinem Mann. Er ist jetzt 94.

Hatten Sie früher Haustiere?

Ja, ich hatte einen Hund. Mein Vater hatte eine Schmiede, da hat der Hund auch gewohnt. Das ist schon so lange her, nicht? Pferde hatten wir aber leider keine.

Was haben Sie als Kind gerne gemacht?

Ich hatte eine Freundin, die kenne ich heute immer noch. Auf dem Foto hier sind wir beide drauf. Wir sind oft Fahrrad gefahren und haben mit Puppen gespielt.

Das Leben ist ein Buch

Portraits der Ausstellung

16 Portraits – 16 Gesichter von 16 Menschen, 16 Leben, 16 Geschichten.

Vom 28. November bis zum 31. Dezember 2017 ist die Ausstellung im Foyer der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu sehen. Erleben Sie dort die Begegnung von Jung und Alt.

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